Veranstaltung: Linke Perspektive in Polen

Die BO Wedding lädt euch ein über die politische Situation und die Perspektive der politischen Linken in Polen zu reden.

Am Mittwoch 30.1. treffen wir uns um 19 Uhr im Rosa-Luxemburg-Saal im Karl-Liebknecht-Haus (Kleine Alexanderstraße 28) und diskutieren mit unserer aus Polen stammenden Bundestagsabgeordneten Zaklin Nastic sowie Renata Kaminska, Mitglied und Mitverfasserin der Parteigrundsatzerklärung der 2015 gegründeten polnischen linken Partei Razem über Linke Perspektiven in Polen.

In vielen europäischen Ländern erleben wir den Erfolg rechter Parteien und die Etablierung nationalistischer Strukturen. Linke Parteien dagegen stagnieren oder verlieren immer mehr an Zustimmung.
Diese Entwicklung trifft auch auf unser Nachbarland Polen zu, in der, seit der letzten Wahl, die nationalkonservative Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS) nicht nur die absolute Mehrheit erreichen konnte, sondern auch keine sozialdemokratische oder linke Parteien mehr den Einzug ins polnische Parlament (Sejm) geschafft haben. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Erfolgsaussichten der polnischen Linken für die kommende Parlamentswahl in diesem Jahr keine Hoffnung auf Besserung machen.
Aber wieso ist die Lage der politischen Linken so prekär und gibt es noch eine Perspektive auf eine positive Entwicklung?

Luxemburg-Liebknecht-Demo 2019

Während sich der 100. Jahrestag der Niederschlagung des Spartakusaufstands und der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts nähert – die Ermordung, die wesentlich auf das Wirken der SPD zurückgeht – twittert das SPD-Mitgliedermagazin doch tatsächlich völlig schamlos:
„Am 5. Januar 1919 beginnt in #Berlin der #Spartakusaufstand. Die #SPD verteidigt die Demokratie – auch mit Hilfe des Militärs.“

Doch wir glauben ihre Lügen nicht, heute nicht und damals nicht! Kommt mit uns zur Luxemburg-Liebknecht-Demo, am Sonntag, um 10Uhr, vor dem Humana am U-Bahnhof Frankfurter Tor. Wir werden mit dem blauen Friedens-Transparent der BO und einigen Fahnen da sein.

Unheimlich sicher?

Am Donnerstag sprechen wir mit Markus Bernhardt im Linkstreff über die aktuellen Verschärfungen der Polizeigesetze in Deutschland. Markus ist freier Journalist zum Bereich Innenpolitik und schreibt unter anderem für die Junge Welt.

Festnahme einer Teilnehmerin des Aktionsbündnisses »Ende Gelände« in Kerpen, Nordrhein-Westfalen (5.11.2017)
Foto: Henning Kaiser/dpa/dpa-Bildfunk

Wo? Linkstreff, Malplaquetstraße 12, 13347 Berlin
Wann? Donnerstag, 30.08.2018, 19Uhr
Für wen? Alle Interessierten!

Neu im Wedding: Vorkaufsrecht vor Immobilienprofit

AmMa65_FotoHausEndlich sollen auch die Weddinger Mieter in Milieuschutzgebieten stärker vor Verdrängung geschützt werden. Erstmalig kann jetzt in Mitte das Vorkaufsrecht der Bezirke angewendet werden. Nachdem es in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln gut geklappt hat, wird  auch der Bezirk Mitte die Chance erhalten,  ein Mietshaus zu kaufen, bevor es an einen Großinvestor geht. Es geht um das Eckhaus Amsterdamer Straße 14/ Malplaquetstraße 25, das stark sanierungsbedürftig ist.  „Neu im Wedding: Vorkaufsrecht vor Immobilienprofit“ weiterlesen

Neujahrsgruß

 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

auf diesem Wege wünschen wir Euch einen angenehmen Jahreswechsel und einen guten Start ins neue Jahr. Wir können für das Jahr 2017 auf eine erfolgreiche politische und gesellschaftliche Arbeit zurückblicken.  Wir bedanken uns für Eure Mitarbeit und Solidarität. Wir hoffen, daß das Jahr 2018 einen ebenso erfolgreichen Verlauf nimmt.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

wir wünschen Euch für das neue Jahr Gesundheit, Mut, Kraft, sowie Erfolg im privaten als auch im beruflichen Leben.

Mit sozialistischen Grüßen

für die BO Wedding

Winne und Thomas

 

„Einstürzende Altbauten“ in der Weddinger Burgsdorfstraße

_DSC0420Steine und Putz bröckeln zurzeit aus dem obersten Stockwerk des Hauses Burgsdorfstraße 1, direkt neben der Berliner SPD-Zentrale in der Müller-/Ecke Burgsdorfstraße im Wedding, weil die gegenwärtige Eigentümerin das Gebäude seit 15 Jahren total verkommen lässt.
Bezirksstadtrat Ephraim Gothe informierte im Oktober darüber, dass es der Verwaltung seit über zehn Jahren nicht gelungen ist, die Eigentümerin zur Instandsetzung zu bewegen. Die Mieter sind nach und nach ausgezogen, anscheinend hat sich keiner gewehrt. Inzwischen musste (zunächst auf Kosten des Bezirksamts) ein Schutztunnel für die Passanten gebaut werden. „„Einstürzende Altbauten“ in der Weddinger Burgsdorfstraße“ weiterlesen

Mietenexplosion endlich begrenzen

Tobias Schulze, MdA
Tobias Schulze, MdA

Mitte, Wedding, Tiergarten – unsere Kieze im Bezirk sind zu einem Brennpunkt der Mietenexplosion geworden. Eine Studie ergab, dass im vergangenen Jahr nirgendwo so viele Immobilien verkauft wurden, wie im Wedding. Im Hintergrund steht die Spekulation auf schnelle und hohe Renditen – über weitere Preissteigerungen, aber vor allem über steigende Mieten. Und so überrascht nicht, dass das Brunnenviertel laut einer anderen Studie, der Ort mit den am schnellsten steigenden Mieten ist. Auf der Strecke bleibt, wer diese Mieten nicht zahlen kann – also die große Mehrheit der Menschen in unserem Bezirk. Wir erleben einen regelrechten Krieg gegen Mieterinnen und Mieter. Die Waffen in diesem Krieg heißen etwa Modernisierungsumlage, Luxussanierung, Eigenbedarfsklage, Umwandlung in Eigentum. „Mietenexplosion endlich begrenzen“ weiterlesen

Politik- und Kunstaktionen auf dem ehemaligen Güterbahnhof Moabit

ZKU_von_obenAuf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Moabit zwischen Westhafen und Beusselstraße hat sich das „Zentrum für Kunst und Urbanistik“ (ZK/U) in der Siemensstraße 27 niedergelassen. Träger ist das Künstlerkollektiv „KUNSTrePUBLIK“ als gemeinnütziger Verein.

Ist denn ein alter Güterbahnhof überhaupt noch zu irgendwas Sinnvollem zu gebrauchen? Eine Künstlergruppe hat es jetzt vorgemacht: Unterstützt von der Stiftung der Deutschen Klassenlotterie wurde der Moabiter Güterbahnhof komplett instandgesetzt. Einerseits dient er jetzt als Plattform für Experiment und Diskussion und andererseits wurde er zu 13 Atelierwohnungen für 2 bis 8 monatige Aufenthalte für Künstler, Stadtforscher und andere Aktive ausgebaut. Denn hier sollen die unterschiedlichsten Projekt-Präsentationen, Ausstellungen, Foren und Konferenzen stattfinden. „Politik- und Kunstaktionen auf dem ehemaligen Güterbahnhof Moabit“ weiterlesen

Baldiger Abschied für Tegel

TegelbildIn der rot-rot-grünen Koali­tions­vereinbarung heißt es:  Im Interesse der Lärmentlastung breiter Bevölkerungsschichten und wegen der Auflagen in der Planfeststellung des BER wird der Flughafen Tegel geschlossen.  –  Doch die Opposition plant einen Volksentscheid gegen die Pläne des Senats. Kommt sie damit durch? „Baldiger Abschied für Tegel“ weiterlesen

Steve Rauhut – Unser Kandidat für die Bundestagswahl 2017 im Portrait

Steve1In einer Hafenstadt wie Hamburg müssen Nationalismus, Abschottung und die rechtspopulistische Ablehnung anderer Kulturen geradezu widersinnig erscheinen. Das Internationale, Grenzüberschreitende, Weltumspannende gehört zur DNA dieser Stadt, liegt quasi in der Luft, wie der Geruch von Hering auf dem Fischmarkt. Steve Rauhut ist in Hamburg geboren und großgeworden. Das Einkommen des Vaters ließ für die siebenköpfige Familie keine großen Sprünge zu. Schon früh begeistert sich Rauhut für Naturwissenschaften. Er studiert Flugzeugbau und wird Ingenieur. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Bildungschancen unabhängig von sozialer Herkunft sind.“ Es folgt eine steile Karriere bei einem großen deutschen Luftfahrtunternehmen, wo er in leitender Position kaufmännische Prozesse entwickelt und optimiert. „Steve Rauhut – Unser Kandidat für die Bundestagswahl 2017 im Portrait“ weiterlesen